Networking-Follow-up Kontakte pflegen: So verwandeln Sie jeden Eventkontakt in eine dauerhafte Karrierechance
Einleitung
Stellen Sie sich vor: Ein lebhaftes Cal Poly MBA Trip-Event, inspirierende Gespräche, Visitenkarten, und am Ende des Abends das Gefühl, viele Möglichkeiten in der Luft zu haben. Doch was passiert danach? Das echte Potenzial von Networking liegt im Follow-up. Networking-Follow-up Kontakte pflegen bedeutet, aus flüchtigen Begegnungen belastbare Beziehungen zu formen — und das systematisch, höflich und mit klarem Mehrwert. In diesem Beitrag lernen Sie, wie Sie nach MBA-Events gezielt nachsetzen, welche Tools und Texte funktionieren und wie aus einem Kontakt langfristige Zusammenarbeit, Mentoring oder sogar ein Jobangebot werden kann.
Wenn Sie bereits jetzt konkrete Inspiration suchen, lohnt sich ein Blick auf praktische Networking-Event Tipps, die speziell auf die Dynamik von Hochschul- und MBA-Veranstaltungen zugeschnitten sind. Diese Tipps helfen dabei, Gesprächsziele vorab zu setzen, die richtigen Prioritäten bei der Kontaktaufnahme zu wählen und den Stress nach dem Event zu reduzieren – ideal, um Ihr Networking effizienter zu gestalten und langfristig sinnvolle Beziehungen aufzubauen.
Ein weiterer praktischer Ansatz ist, Ihre Smalltalk-Fähigkeiten gezielt zu verbessern, denn oft entscheiden wenige Minuten Gespräch über das weitere Interesse. Lesen Sie etwa die Hinweise zu Small Talk Strategien nutzen, um Gespräche authentisch zu eröffnen, verbindende Themen zu finden und gezielt Anknüpfpunkte für Follow-ups zu schaffen. Mit konkreten Einstiegsfragen und Taktiken vermeiden Sie peinliche Pausen und hinterlassen einen bleibenden, positiven Eindruck.
Nicht zuletzt ist vor dem Event klar zu definieren, welche Veranstaltungen für Ihre Ziele wirklich relevant sind; die Empfehlungen zu Zielgerichtete Event-Teilnahmen definieren helfen Ihnen, Auswahlkriterien zu entwickeln, Prioritäten zu setzen und Ihre Zeit effizient zu investieren. So gehen Sie selektiv zu Events, die Ihre Karriere- oder Projektziele tatsächlich voranbringen, und maximieren die Qualität Ihrer Kontakte statt nur die Quantität.
Strategien nach MBA-Events von Cal Poly MBA Trip
Nach einem Event entscheiden Kleinigkeiten über Erfolg oder Vergessenwerden. Schnelles Handeln kombiniert mit durchdachtem Inhalt macht den Unterschied. Im Folgenden finden Sie praxiserprobte Strategien, speziell zugeschnitten auf MBA-Studierende und Cal Poly MBA Trip-Teilnehmende.
Priorisieren: Welche Kontakte zuerst?
Nicht alle Kontakte sind gleich wichtig. Fokussieren Sie Ihre Energie auf Personen, die Ihre Ziele fördern — sei es ein potenzieller Arbeitgeber, ein Mentor oder ein Kooperationspartner. Eine einfache Einteilung hilft:
- Hohe Priorität: Entscheider, Mentoren, Alumni mit direktem Nutzen
- Mittlere Priorität: Potentielle Kooperationspartner, interessante Peers
- Niedrige Priorität: Allgemeine Kontakte, die langfristig nützlich sein könnten
Setzen Sie sich ein Limit: Zum Beispiel 10 direkte Follow-ups innerhalb von 48 Stunden nach dem Event. Qualität vor Quantität — aber verlieren Sie die „heißen“ Kontakte nicht aus den Augen.
Timing: Das 24–72-Stunden-Fenster
Das richtige Timing erhöht die Wahrnehmung Ihrer Nachricht enorm. Innerhalb von 24–72 Stunden ist das Gespräch noch präsent, und Ihre Nachricht fällt leichter ins Gedächtnis. Ein kurzer, persönlicher Dank, verbunden mit einer relevanten Ressource oder einem Terminvorschlag, reicht oft aus, um das Interesse zu erhalten.
Wichtig: Wenn Sie merkt, dass die Person auf LinkedIn aktiver ist als per E-Mail, senden Sie dort die erste Nachricht — ohne die E-Mail zu vernachlässigen. Multichannel zahlt sich aus.
Personalisierung statt Standardnachricht
Standardmails sind bequem, aber selten effektiv. Nennen Sie ein konkretes Gesprächsthema, eine Anekdote vom Event oder ein Detail, das zeigt, dass Sie zugehört haben. Das schafft Vertrauen. Beispiel: „Ich fand Ihre Bemerkung zum Produkt-Market-Fit spannend — besonders der Punkt zur Nutzerforschung.“ Kurz, präzise und relevant wirkt besser als ausschweifende Floskeln.
Value-first-Ansatz
Schenken Sie zuerst etwas Nützliches: einen Artikel, ein Tool, die Vorstellung bei einer relevanten Person. Wenn Sie als Mehrwertgeber wahrgenommen werden, steigt die Bereitschaft zur weiteren Interaktion deutlich. Menschen erinnern sich eher an kleine Gesten mit Nutzen als an reine Kontaktanfragen.
Follow-up-Cadence planen
Eine strukturierte Cadence erleichtert das Dranbleiben:
- 1. Nachricht: 24–72 Stunden nach dem Event
- 2. Nachfassnachricht: 7–10 Tage später, falls keine Antwort
- 3. Update: nach 4 Wochen mit zusätzlichem Mehrwert
- Langfristig: quartalsweise Check-ins, Feiertagsgrüße oder relevante Einladungen
Dokumentieren Sie diese Cadence in Ihrem CRM oder Notizsystem, sodass nichts verloren geht.
Networking-Follow-up Kontakte pflegen leicht gemacht: Tools, Templates und Best Practices
Effizienz ist das A und O. Mit den richtigen Tools sparen Sie Zeit, behalten den Überblick und wirken professionell. Kombinieren Sie digitale Tools mit bewährten Textbausteinen — so bleiben Sie präsent, ohne aufdringlich zu sein.
Empfohlene Tools
- LinkedIn – für Verbindungen, Content-Sharing und Nachrichten
- Notion oder Evernote – um Gesprächsnotizen und Follow-up-Pläne zu organisieren
- Google Sheets – einfache Kontaktlisten mit Priorisierung und Deadlines
- HubSpot CRM (kostenlose Version) oder Streak – für erste CRM-Funktionen
- Calendly – für unkomplizierte Terminvereinbarungen
- Gmail-Vorlagen – speichern Sie häufige Nachrichten und passen Sie sie an
Templates: Sofort verwendbare Nachrichten
Vorlagen sparen Zeit. Passen Sie jede Nachricht an eine oder zwei persönliche Details an — das macht sie lebendig.
1) Erstes Follow-up (innerhalb von 48 Stunden)
Betreff: Schön, Sie beim Cal Poly MBA Trip kennengelernt zu haben
Hallo [Name],
es war sehr angenehm, Sie beim [Event-Name] zu treffen. Unser Gespräch über [konkretes Thema] hat mir neue Perspektiven eröffnet — besonders Ihre Anmerkung zu [konkreter Punkt]. Ich dachte, dieser Artikel könnte Ihnen gefallen: [Link].
Gerne würde ich in einem kurzen Gespräch (20 Minuten) mögliche Anknüpfungspunkte besprechen. Hier ist mein Kalender: [Calendly-Link].
Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name], Cal Poly MBA
2) LinkedIn-Verbindungsnachricht (kurz)
Hallo [Name],
es war schön, Sie beim Cal Poly MBA Trip zu treffen. Ich würde mich freuen, mich mit Ihnen auf LinkedIn zu vernetzen und unser Gespräch über [Thema] fortzusetzen.
Beste Grüße, [Ihr Name]
3) Follow-up nach keiner Antwort (1 Woche)
Betreff: Kurzer Check-in – Treffen beim Cal Poly MBA Trip
Hallo [Name],
ich wollte kurz nachfassen, ob Sie meine letzte Nachricht erhalten haben. Vielleicht passt Ihnen eines dieser Zeitfenster für ein kurzes Gespräch: [2–3 Optionen]. Wenn nicht, gebe ich gerne weitere Informationen per E-Mail.
Herzliche Grüße,
[Ihr Name]
Best Practices
- Notieren Sie sich direkt nach dem Gespräch 2–3 Stichworte.
- Verwenden Sie kurze Betreffzeilen und eindeutige Call-to-Actions.
- Maintains Abstand: Mindestens 4–7 Tage zwischen Follow-ups.
- Zielorientierte Nachrichten: Terminvereinbarung, Ressource, oder Vorstellung.
- Multichannel nutzen: E-Mail und LinkedIn kombinieren, SMS nur bei ausdrücklicher Zustimmung.
Networking-Follow-up Kontakte pflegen nach Events: Schritt-für-Schritt-Plan für MBA-Studierende
Ein klarer Workflow nimmt Ihnen Entscheidungen ab und reduziert Stress. Der folgende Plan ist bewusst pragmatisch gehalten: wenige, konsequente Schritte, die sich in Ihren Alltag integrieren lassen.
Vor dem Event
Bereiten Sie sich gut vor: Schauen Sie sich die Teilnehmerliste an, markieren Sie Prioritäten und formulieren Sie Ihre Gesprächsziele. Ein kurzer Pitch (30–60 Sekunden) hilft, ins Gespräch zu kommen. Planen Sie außerdem, wie Sie Kontaktinformationen sammeln — digital oder physisch.
Während des Events
Führen Sie kurze, fokussierte Gespräche. Notieren Sie sich unmittelbar nach jedem Gespräch ein bis zwei Kernpunkte: was hat die Person interessiert, welche nächsten Schritte wurden angesprochen, gibt es ein Versprechen (z. B. Unterlagen zuschicken)? Fragen Sie nach dem bevorzugten Kommunikationsweg.
Innerhalb von 24–72 Stunden
- Senden Sie das erste personalisierte Follow-up (E-Mail oder LinkedIn).
- Fügen Sie relevanten Content oder eine Vorstellung hinzu, wenn versprochen.
- Tragen Sie Kontakt, Priorität und nächste Schritte in Ihr System ein.
1 Woche später
Falls keine Antwort, senden Sie ein kurzes, freundliches Follow-up mit konkreten Terminvorschlägen. Halten Sie die Nachricht kurz — oft genügt ein „kurzer Check-in“. Achten Sie auf den Ton: höflich, nicht drängend.
1–3 Monate
Teilen Sie ein Update oder zusätzlichen Mehrwert, zum Beispiel Ergebnisse eines Projekts, interessante Artikel oder relevante Einladungen. So bleiben Sie präsent, ohne aufdringlich zu wirken.
Ongoing
Langfristige Beziehungen brauchen Pflege: Quartalsweise kleine Nachrichten, Glückwünsche zu Karriereschritten oder Einladungen zu Events halten Kontakte warm. Nutzen Sie Erinnerungen im CRM oder Kalender, damit Sie nicht in Vergessenheit geraten.
Networking-Follow-up Kontakte pflegen – Beispiele aus Cal Poly MBA Trip-Events
Praxisbeispiele machen Theorie greifbar. Im Folgenden finden Sie typische Situationen von Cal Poly MBA Trip-Veranstaltungen und wie ein gezieltes Follow-up zu messbaren Ergebnissen führte.
Beispiel 1: Alumni-Panel — Mentor finden
Situation: Beim Alumni-Panel ergibt sich ein kurzes, inspirierendes Gespräch mit einem erfahrenden Alumni.
Follow-up: Binnen 48 Stunden eine E-Mail mit Dank, kurzer Zusammenfassung Ihrer Ziele und einem Terminvorschlag. Ergebnis: Der Alumni stimmt einem 30-minütigen Kennenlern-Telefonat zu, daraus entstehen regelmäßige Mentor-Sessions.
Tipp: Seien Sie konkret in der Anfrage — vage „Können Sie Mentor sein?“ funktioniert selten. Fragen Sie nach einer ersten, klar abgegrenzten Zeitinvestition.
Beispiel 2: Branchen-Workshop — Recruiter-Kontakt
Situation: Ein Recruiter zeigt Interesse an Ihrem Profil und bittet um Unterlagen.
Follow-up: Schnelle Zusammenstellung einer maßgeschneiderten E-Mail inkl. Lebenslauf und kurzem Motivationsschreiben, das direkt auf das Gespräch eingeht. Ergebnis: Einladung zum Telefoninterview innerhalb von zwei Wochen.
Tipp: Passen Sie Ihren Lebenslauf an das spezifische Team an — Recruiter merken den Unterschied.
Beispiel 3: Unternehmensbesuch — Projektkooperation
Situation: Ein Manager signalisiert Interesse an studentischer Unterstützung für ein Praxisprojekt.
Follow-up: E-Mail mit einem kurzen Projekt-Blueprint: Ziele, Zeitrahmen, Nutzen für das Unternehmen. Ergebnis: Kick-off-Meeting und dauerhafte Kooperation für ein Praxisprojekt.
Tipp: Bieten Sie konkrete Meilensteine an — Unternehmen schätzen Planbarkeit.
Die Kunst, Beziehungen langfristig zu pflegen
Ein einzelnes Follow-up macht aus selten eine dauerhafte Beziehung. Es braucht wiederholte, sinnvolle Kontakte. Hier einige Prinzipien, die Ihnen helfen, Beziehungen organisch zu entwickeln.
Ständig Mehrwert bieten
Regelmäßiges Teilen von relevanten Inhalten — Artikel, Event-Einladungen, Zusammenfassungen — hält Sie als hilfreiche Ressource im Blick. Kleine hilfreiche Gesten, wie das Vorstellen zweier Kontakte mit ähnlichen Interessen, schaffen Vertrauen.
Reziprozität: Hilfe anbieten statt nur zu nehmen
Geben Sie proaktiv Hilfe, ohne sofort etwas zurückzuverlangen. Das erzeugt gute Stimmung und langfristige Verpflichtung. Menschen helfen gern, wenn sie sich respektiert und geschätzt fühlen.
Rituale etablieren
Kleine Rituale wie eine jährliche Nachricht zum Geburtstag, Berufswechsel oder ein kurzer Jahresrückblick schaffen Vertrautheit. Solche Routinen sind weniger aufdringlich als ständige „geschäftliche“ Nachrichten.
Gedächtnisstützen und CRM
Ein Notizfeld mit persönlichen Details (Familie, Hobbys, Lieblingssport) hilft, Gespräche persönlich zu halten. CRM-Tools oder einfache Tabellen mit Erinnerungen sorgen dafür, dass Sie zum richtigen Zeitpunkt wieder anknüpfen können.
Authentizität bewahren
Menschen spüren Unechtheit. Seien Sie ehrlich, zeigen Sie Interesse und geben Sie zu, wenn Sie etwas nicht wissen. Authentizität ist der Schlüssel für nachhaltige Beziehungen.
Cal Poly MBA Trip: Erfolgsgeschichten und Tipps
Die Cal Poly MBA Trip-Community bietet zahlreiche Beispiele, wie Networking-Follow-up Kontakte pflegen konkret wirkt. Zwei kompakte Erfolgsgeschichten zeigen, wie kleine Schritte Großes bewirken können.
Erfolgsgeschichte: Vom Event zum Jobangebot
Eine Teilnehmerin traf auf einer Exkursion einen Product-Manager. Sie folgte dem 24–72-Stunden-Prinzip, packte nützliche Artikel in die erste Nachricht und bot zwei kurze Terminvorschläge an. Binnen drei Monaten wandelte sich das Erstgespräch in ein Praktikumsangebot, später in eine Festanstellung. Kleiner Aufwand, großer Effekt.
Erfolgsgeschichte: Projektpartnerschaft
Zwei Studierende, die sich bei einem Workshop kennenlernten, blieben in Kontakt und planten gemeinsam ein Beratungsprojekt für ein Start-up. Wichtig: frühe Struktur, klare Verantwortlichkeiten und regelmäßige Updates. Ergebnis: Erfolgreiches Projekt und dauerhafte Partnerschaft.
Top 10 Tipps für sofortigen Erfolg
- Senden Sie innerhalb von 48 Stunden eine persönliche Nachricht.
- Notieren Sie Gesprächsdetails direkt nach dem Treffen.
- Nutzen Sie LinkedIn gezielt, mit persönlichem Bezug in der Nachricht.
- Setzen Sie klare Call-to-Actions (z. B. Termin, Ressource).
- Nutzen Sie simple Tools (Google Sheets, Notion) zur Nachverfolgung.
- Seien Sie geduldig — Beziehungen brauchen Zeit.
- Bieten Sie stets echten Mehrwert.
- Planen Sie regelmäßige, kleine Check-ins.
- Dokumentieren Sie Ergebnisse und nächste Schritte im System.
- Bleiben Sie authentisch — Beziehungen sind keine Transaktionen.
FAQ – Häufige Fragen zum Follow-up
Wie schreibe ich eine Follow-up-E-Mail nach einem Networking-Event?
Schreiben Sie kurz, persönlich und zielgerichtet: Nennen Sie den Kontext des Treffens, erinnern Sie an ein konkretes Gesprächsthema und bieten Sie Mehrwert (Artikel, Vorstellung, Terminvorschlag). Schließen Sie mit einem klaren Call-to-Action (z. B. Terminvorschlag oder Bitte um Feedback) und halten Sie die E-Mail bei 3–6 Sätzen.
Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Follow-up?
Idealerweise innerhalb von 24 bis 72 Stunden nach dem Event. In diesem Zeitrahmen ist das Gespräch noch präsent und Ihre Nachricht erhöht die Chance auf eine Antwort. Nutzen Sie diesen Zeitraum für das erste Dankeschön und das Anbieten eines konkreten nächsten Schrittes.
Wie oft darf ich nachhaken, ohne aufdringlich zu wirken?
Drei Kontakte über einen Zeitraum von etwa drei bis vier Wochen sind akzeptabel: erste Nachricht, ein freundliches Nachfassen nach 7–10 Tagen und ein finales Update nach circa vier Wochen. Danach wechseln Sie zu gelegentlichen, wertstiftenden Check-ins statt regelmäßiger Erinnerungen.
Soll ich LinkedIn oder E-Mail für das Follow-up verwenden?
Beide Kanäle haben Vorteile: E-Mail eignet sich für ausführliche, formelle Nachrichten; LinkedIn ist schneller, persönlicher und ideal für die erste Kontaktaufnahme. Wenn möglich, nutzen Sie beides: Verbindung auf LinkedIn plus eine kurze E-Mail mit Mehrwert.
Was mache ich, wenn ich mich nicht mehr an das Gespräch erinnere?
Seien Sie ehrlich und höflich: Verweisen Sie auf das Event, geben Sie an, dass das Gespräch kurz war, und fragen Sie nach einem kurzen Austausch, um das Thema zu vertiefen. Besser ein ehrliches Nachfragen als eine unpräzise Nachricht, die Missverständnisse erzeugt.
Wie personalisiere ich Nachrichten effizient bei vielen Kontakten?
Nutzen Sie Templates mit Platzhaltern für 1–2 individuelle Details pro Nachricht (z. B. Thema, Vereinbarung, gemeinsamer Kontakt). Notieren Sie sich diese Details direkt nach dem Gespräch, sodass die Anpassung nur wenige Minuten pro Kontakt erfordert.
Welche Tools eignen sich zur Verwaltung von Kontakten und Follow-ups?
Für Einsteiger reichen Google Sheets oder Notion. Für strukturiertere Arbeit sind HubSpot CRM (kostenlose Version), Streak oder einfache CRM-Lösungen sinnvoll. Calendly vereinfacht Terminvereinbarungen; LinkedIn hilft beim Tracken von Verbindungen und Interaktionen.
Wie priorisiere ich Kontakte nach einem Event?
Kategorisieren Sie nach Einfluss, Relevanz für Ihre Ziele und Qualität des Gesprächs. Konzentrieren Sie sich zuerst auf Entscheider, Mentoren und potenzielle Arbeitgeber. Einfache Labels wie „hoch“, „mittel“, „niedrig“ helfen beim planvollen Nachfassen.
Wie formuliere ich einen effektiven Call-to-Action (CTA)?
Formulieren Sie konkrete, einfache CTAs: „Können wir 20 Minuten nächste Woche sprechen?“ oder „Darf ich Ihnen diesen Artikel schicken?“ Vermeiden Sie vage Formulierungen — ein klares Angebot erhöht die Antwortrate.
Wie pflege ich Beziehungen langfristig ohne zu nerven?
Teilen Sie regelmäßig Mehrwert: relevante Artikel, Einladungen zu Events, kurze Updates zu Projektergebnissen. Nutzen Sie Jahresgrüße oder Glückwünsche zu Karriereschritten. Kleine, geplante Gesten in Intervallen (z. B. quartalsweise) sind wirkungsvoller als häufige, spontane Nachrichten.
Wie messe ich den Erfolg meiner Follow-up-Aktivitäten?
Erfassen Sie KPIs wie Antwortquote, Anzahl verabredeter Meetings, eingeleitete Projekte oder vermittelte Jobs. Einfache Tabellen mit Status und Ergebnissen geben schnell Aufschluss über die Wirksamkeit Ihrer Strategie und helfen bei der Optimierung.
Welche Fehler sollte ich beim Follow-up vermeiden?
Vermeiden Sie unpersönliche Massenmails, zu frühes oder zu häufiges Nachfassen, fehlenden Mehrwert und vage Anfragen. Ebenso schädlich: Versprechen, die Sie nicht halten. Konzentrieren Sie sich auf Qualität, Ehrlichkeit und Relevanz.
Abschluss: Konsistenz schlägt Intensität
Networking-Follow-up Kontakte pflegen ist keine Kunst des Zufalls, sondern ein systematischer Prozess: schnell reagieren, persönlich bleiben, Mehrwert bieten und strukturiert nachfassen. Wenn Sie diese Prinzipien bei Ihrem nächsten Cal Poly MBA Trip anwenden, erhöhen Sie Ihre Chancen, aus zufälligen Begegnungen echte Chancen zu machen. Nehmen Sie sich vor, bei Ihrem nächsten Event nicht nur Visitenkarten zu sammeln, sondern eine Follow-up-Strategie zu haben. Und denken Sie daran: Kleine, regelmäßige Gesten bauen Vertrauen auf — und am Ende des Tages sind es vertrauensvolle Beziehungen, die Karrieren bewegen.
Viel Erfolg beim Networking-Follow-up Kontakte pflegen — und beim nächsten Cal Poly MBA Trip sehen wir uns vielleicht persönlich.


